Seelensandtal
Seelensandtal ist ein Biom in Minecraft. Zu den Kreaturen, die hier erscheinen, gehören Skelett, Ghast, Enderman und Schreiter.

Seelensandtal ist eines der optisch auffälligsten Biome der Dimension Nether. Es kann an nahezu jedes andere Nether-Biom angrenzen, einzig der Wirrwald bildet eine Ausnahme.
Der Boden im Seelensandtal ist fast vollständig mit Seelensand und Seelenerde bedeckt, an den Rändern der Lavameere taucht Kies auf. Überall brennt verstreutes Seelenfeuer, gewaltige Basaltsäulen ragen vom Boden bis zur Decke, und Netherfossilien ragen aus der Erde – manchmal mit einem Ausgetrockneten Ghast in der Nähe. Karmesinwurzeln sind die einzige Vegetation, doch wer sich einem angrenzenden Karmesinwald nähert, entdeckt an der Grenze womöglich Karmesinpilze oder sogar große Pilze. Da die Decke aus Seelensand oder Seelenerde statt aus Netherrack besteht, sind Leuchtsteinklumpen hier selten und finden sich vor allem in Höhlen und Schluchten, wo Netherrack die obere Fläche bildet.
Die Atmosphäre im Seelensandtal ist ausgesprochen unheimlich. Ein tiefer, türkiser Nebel zieht zusammen mit blassgrauen Partikeln durch die Luft, während Umgebungsgeräusche wie heulender Wind und schwach hallende Stimmen die beklemmende Stimmung verstärken. Netherfestungen und Überreste der Bastion können beide in diesem Biom entstehen, weshalb es trotz seiner Gefahren ein lohnendes Ziel ist.
Das Überleben im Seelensandtal erfordert Vorbereitung. Ghasts, Skelette und Endermen spawnen hier, und der Seelensand unter den Füßen bremst die Bewegung erheblich, sofern man keine Stiefel mit Seelenläufer trägt. Das Seelensandtal belohnt vorsichtiges Erkunden, bestraft aber alle, die unvorbereitet eintreten.

